Bambini-Cup der Nachwuchs-Fußballer geht an den VfL Halle 96
Stadtauswahl gewinnt letzte drei Partien
Bester Torwart kommt aus Eisenberg



Der VfL Halle 96 hat sich den 26. Geraer Bambini-Cup der U8-Junioren im Hallenfußball gesichert. In Abwesenheit von Tennis Borussia Berlin, das in Absehbarkeit des Wintereinbruchs kurzfristig abgesagte, blieben die Hallenser als einziges Team im Feld der acht Mannschaften ohne Niederlage.

In der Vorrunde hatte der VfL-Nachwuchs, in dessen Reihen die Zwillinge Williams und Wilson George herausragten, nacheinander Lok Zwickau (7:2), die Geraer Stadtauswahl (3:0) und Don Bosco Bamberg (5:0) sowie in der Endrunde Chemie Leipzig (4:2) und Thüringen Jena (3:2) bezwungen. Auf den Plätzen zwei bis vier landeten die BSG Chemie Leipzig, Bamberg und Thüringen Jena.

Wie beim Oldie-Turnier am Vorabend verpasste die Stadtauswahl Gera das Halbfinale. Nach Niederlagen gegen Bamberg (0:4) und Halle 96 waren alle Chancen frühzeitig dahin. „Wir haben schwer ins Turnier gefunden, uns dann gesteigert und die letzten drei Partien gewonnen. Nach der Auftaktniederlage gegen Bamberg haben die Jungs beim 0:3 gegen den späteren Turniersieger gemerkt, was alles möglich ist, wenn man miteinander spielt“, so Heiko Lorenz von Wismut Gera, der wie Oliver Bonde (JFC Gera) und Michael Brendel (Thüringen Weida) zum Trainerstab gehörte.

Die Stadtauswahl, die aus Spielern des JFC Gera, der BSG Wismut Gera, OTG 1902 Gera, des Lusaner SC 1980 und des FC Thüringen Weida formiert wurde, hatte im Vorfeld zwei gemeinsame Trainingseinheiten bestritten. Hinzu kam ein Vorbereitungsturnier zwischen Weihnachten und Silvester.

„Diese Stadtauswahl ist eine gute Sache, die man in den nächsten Jahren beibehalten sollte“, sagte Oliver Bonde und ergänzte: „Die anderen Mannschaften sind uns teilweise im Kopf etwas voraus. Daran müssen wir arbeiten.“

Die Trainer achteten darauf, dass alle Spieler möglichst gleiche Einsatzzeiten erhielten. Im letzten Turnierspiel gegen Fortuna Chemnitz hatten sich Jonas Rudolph und Jannis Moser als zweifache Torschützen auszeichnen können. Als die Trainer durchwechselten, wurde es noch einmal eng, doch konnten die Geraer einen 4:3-Vorsprung über die Zeit retten, der Platz fünf sicherte. Zuvor hatte man Lok Zwickau (3:2) und Eintracht Eisenberg (3:1) bezwungen.

Die Einzelauszeichnungen im Turnier, in dessen 20 Spielen mehr als 100 Treffer fielen, gingen an den Eisenberger Torwart Charly Köhler, den Bamberger Raffael Kleilein als besten Torschützen und den Hallenser Williams George als besten Spieler.

 

2 9 2 3 9 6