22. Geraer BAMBINI-Cup wirft seine Schatten voraus

Das Teilnehmerfeld ist komplett


Die 22. Auflage des Geraer BAMBINI-Fußballcups steigt am 18. Januar 2020 in der Panndorfhalle und ist eingebettet in das Hallenwochende des Fördervereins Kinder- und Jugendfußball Gera, das am Vorabend mit dem 22. Oldieturnier eingeläutet wird.

Der BAMBINI-Cup ist zwar diesmal nicht international, dennoch aber wieder hochkarätig mit den Erst- und Zweitbundesligisten RB Leipzig und FC Erzgebirge Aue besetzt.

Mit dem RSV Eintracht Teltow wird erstmals ein Team aus Brandenburg starten, zur 22. Auflage kommen mit Tennis Borussia und dem SC Staaken 1919 erstmals gleich zwei Berliner Mannschaften zum Turnier. Nach Hertha BSC (6x dabei), BFC Dynamo (5x), FC Hertha Zehlendorf, FC Viktoria 1889, Tennis Borussia und dem Berliner AK (alle je 1x) ist der SC Staaken bereits das siebte Berliner Team beim Turnier in Gera. Erneut im Feld dabei sind der Vorjahreszweite TSV Neu-Ulm, der im 2019er Finale dem Turnierneuling KSV Baunatal aus Hessen 1:3 unterlag.

Erfreut ist man beim erstmals als Veranstalter auftretenden Förderverein Kinder- und Jugendfußball über die Teilnahme einer Mannschaft aus der Nähe Münchens, dem ASV Dachau. Der Kontakt kam über den ehemaligen Geraer Wismut-Fußballer Michael Urban (Barthel) zustande, dessen Sohn jetzt in der ASV-Mannschaft vom Jahgrgang 2012 kickt. Komplettiert wird das Feld vom VfL Halle 96 und den beiden Geraer Teams SG Gera und JFC.

Mittlerweile wurde für die Veranstaltung, die wie immer 9 Uhr in der Panndorfhalle steigt, auch schon die Staffelauslosung vorgenommen. In der Gruppe A spielen die SG Gera, ASV Dachau, Eintracht Teltow, RB Leipzig und TeBe Berlin, in der B-Vorrunde der JFC Gera, VfL Halle 96, SC 1919 Staaken Berlin, FC Erzgebirge Aue und der TSV Neu-Ulm.




Talentschau beim Internationalen BAMBINI-Cup in Gera

 21. Internationaler Bambini-Cup: Der KSV Baunatal holt sich den Sieg vor dem TSV Neu-Ulm. Gewinner sind sie aber alle.

Hilfreich ist das Internet. Peggy Riedel, die Trainerin vom KSV Baunatal, klickte sich durchs Netz – und wurde unter dem Stichwort „Bambini" fündig. „Für die Kleinen gibt es ja nur wenige Wettkämpfe und ich wollte auch mal zu einem großen Nachwuchsturnier fahren ", sagt sie. Schnell wurde sie sich dann mit Turnierleiter Manfred Malinka einig und der erste Turnierstart des KSV Baunatal war geritzt. „Eine gute Entscheidung", sagt Peggy Riedel, die aus Chemnitz kommt, selbst Fußball spielte und nun als Hobby die U8-Mannschaft betreut.


Es habe sich schon herum gesprochen, die Peggy macht das gut, da könne man die Kinder zum Training hinschicken. „Ich versuche, die individuellen Stärken der Spieler zu stärken, möchte aber keine Alleinunterhalter sehen. Fußball ist ein Mannschaftssport, die technische Ausbildung steht im Vordergrund, jeder sollte auf jeder Position gespielt haben." Und am Sonnabend vor 250 Zuschauern in der Panndorfhalle war der Jubel groß, als der KSV Baunatal das Finale mit 3:1 gegen den TSV Neu-Ulm gewann. „Ein tolles Erlebnis für uns. Das wird bestimmt eine lustige Heimfahrt werden", sagt die Trainerin.


Auch die Neu-Ulmer, im Vorjahr auf Platz sechs, hatten es nicht bereut, die fünf Stunden Fahrt nach Gera auf sich zu nehmen. „Ein tolles Turnier, sehr gut organisiert", sagt Trainer Ilyas Erten. In der Feldsaison spielt das Team meist schon gegen die ein Jahr ältere U9, „um besser zu werden und auch mal aus Niederlagen lernen zu können". Dass das Endspiel verloren ging, sieht der Trainer nicht tragisch, „da spielt wie bei den Großen auch die Tagesform eine Rolle."


Im kleinen Finale behauptete sich der JFC Gera mit 3:1 gegen den zweiten Turnierneuling SG Olympia Leipzig. Lautstark angefeuert von den Trainern behielten die Geraer die Übersicht. „Das ist ein schöner Erfolg für uns", sagt Trainer Heiko Schmidt. Mit einem Start bei einem Hallenturnier in Riesa hatten sich die Geraer auf den Bambini-Cup vorbereitet.


Das Gastgeberteam der SG Gera landete auf dem achten Platz. „Wir haben uns nur eine Woche vorbereiten können, mussten zudem zwei Spieler aus Weida, die ihre Sache gut gemacht haben, einbauen", sagt Trainer André Fischer. Und so sei am Ende das Ziel, nicht Letzter zu werden, erfüllt – und die Mannschaft habe viel lernen, gegen den FC Erzgebirge Aue sogar gewinnen können.


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