23. Internationaler BAMBINI-Cup im Hallenfußball der U8-Junioren

Erneut kommt der beste Torwart aus Gera

von Manfred Malinka


Der 23. Internationale Geraer BAMBINI-Cup wurde das erwartete Highlight und endete mit dem souveränen Erfolg von Tennis Borussia Berlin. Genau drei Jahre und drei Tage wurde kein U8-Hallenturnier für den jüngeren Jahrgang der F-Junioren gespielt, dass nun im Januar 2023 für den 2015er Jahrgang stattfand. Den 2013 und 2014 geborenen Fußballern entging das bundesweite Turnier in Gera wegen Corona, sodass der Förderverein Kinder- und Jugendfußball Gera, zum zweiten Mal Ausrichter, die Traditionsveranstaltung nicht zum 25. Mal, sondern erst zum 23. Mal austragen ließ.

Zehn Mannschaften aus sechs Bundesländern und Tschechien waren beim Turnier unter Schirmherrschaft des Geraer Oberbürgermeisters am Start. Mit einem Paukenschlag startete der 2023er Cup, siegte doch Don Bosco Bamberg gleich mal 4:0 gegen die Stadtauswahl Gera, die sich aus JFC und SG Gera formiert hatte, um dem TSV Neu-Ulm die Teilnahme zu ermöglichen. Auch der 2:1-Erfolg von Turnier-Neuling VfR Hangelar aus Nordrhein-Westfalen gegen den Vierten aus 2020, TeBe Berlin, nach 0:1-Rückstand, überraschte.



Die Jungs aus St. Augustin bei Bonn hatten später mit Frederick Langer den besten Turniertorschützen in ihren Reihen. Neun Treffer hatte am Ende auch der Berliner Oskar Damies erzielt, sodass ein Stechen zugunsten des Schützlings von Michael Sohns entscheiden musste. Die Geraer fanden zurück in die Spur, kamen in den Stadtfarben gelb-schwarz zu einem 5:0 über den etwas enttäuschenden VFC Plauen und zu einem Remis gegen Hangelar (3:3). Aber nachdem die vom Trainertrio Schmidt/ Schubert/ F.Zink 0:4 in das Turnier gestartet waren, verabschiedeten sie sich mit einem 0:5 gegenTeBe aus der Vorrunde. Das bedeutete Penalty um Platz sieben. In der B-Vorrunde wollte Weida, bisher mit Platz fünf in 2004, mit einem Sieg gegen Neu-Ulm bei der fünften Teilnahme zumindest das Kleine Finale erreichen. 

Das Spiel gegen die Bayern war eines der spannendsten des gesamten Turniers. So lag Weida zunächst 0:1 hinten. Es folgte eine kuriose Szene. Foulspiel im Strafraum des Gegners an einen Weidaer, beide Schiedsrichter werteten es wohl anders. Der Gelb-schwarze blieb verletzt liegen, der Gegenzug erbrachte das 2:0 für die Schwaben. Die Stimmung unter den 250 Zahlenden in der

 Halle war auf dem Höhepunkt. Weida steckte aber nicht auf. Matheo Röhr, der Trainersohn, schaffte Anschluss, Ausgleich und Führung in letzter Sekunde für die Ostthüringer – 3:2! Die Röhr-Schützlinge, der Trainer ist auch Vizepräsident beim FCT, schlugen zum Abschluss die Tschechen aus Sokolov 2:0 und wurden Gruppenzweiter. Plauen, mit vielen 2016ern im Aufgebot, hatte zuvor seine zweite Gruppenpartie nach dem 0:10 gegen TeBe auch gegen Hangelar zweistellig (1:10) verloren – schade.



Traditionell folgten nach den jeweils zehn Staffelspielen die Penaltys um die Platzierungen von fünf bis neun. Eng ging es hier zu, beim Loslaufen mit dem Ball an der Mittellinie und dem folgenden Versuch, den Ball am Keeper vorbeizubringen. Sokolov schaffte das zwei Mal gegen Plauen, der VFC brachte nur einen Ball unter. Die Tschechen hatten mit dem neunten Platz ihre bisher beste Platzierung erreicht. Um Platz sieben hielten sich die Geraer mit einem 3:1-Erfolg gegen den JFV Allerlöwen aus Niedersachsen schadlos, hatten sie doch im Vorfeld nur zwei Mal miteinander trainiert. Dennoch ein Dankeschön für die Bereitschaft, gemeinsam etwas getan zu haben. Und als nach dem bayerischen Duell um Platz fünf Don Bosco Bamberg, das mit Bastian Schäd das größte Kämpferst das Kleine Finale erreichen. 

Das Spiel gegen die Bayern war eines der spannendsten des gesamten Turniers. So lag Weida zunächst 0:1 hinten. Es folgte eine kuriose Szene. Foulspiel im Strafraum des Gegners an einen Weidaer, beide Schiedsrichter werteten es wohl anders. Der Gelb-schwarze blieb verletzt liegen, der Gegenzug erbrachte das 2:0 für die Schwaben. Die Stimmung unter den 250 Zahlenden in der Halle war auf dem Höhepunkt. Weida steckte aber nicht auf. Matheo Röhr, der Trainersohn, schaffte Anschluss, Ausgleich und Führung in letzter Sekunde für die Ostthüringer – 3:2! Die Röhr-Schützlinge, der Trainer ist auch Vizepräsident beim FCT, schlugen zum Abschluss die Tschechen aus Sokolov 2:0 und wurden Gruppenzweiter. Plauen, mit vielen 2016ern im Aufgebot, hatte zuvor seine zweite Gruppenpartie nach dem 0:10 gegen TeBe auch gegen Hangelar zweistellig (1:10) verloren – schade.




Traditionell folgten nach den jeweils zehn Staffelspielen die Penaltys um die Platzierungen von fünf bis neun. Eng ging es hier zu, beim Loslaufen mit dem Ball an der Mittellinie und dem folgenden Versuch, den Ball am Keeper vorbeizubringen. Sokolov schaffte das zwei Mal gegen Plauen, der VFC brachte nur einen Ball unter. Die Tschechen hatten mit dem neunten Platz ihre bisher beste Platzierung erreicht. Um Platz sieben hielten sich die Geraer mit einem 3:1-Erfolg gegen den JFV Allerlöwen aus Niedersachsen schadlos, hatten sie doch im Vorfeld nur zwei Mal miteinander trainiert. Dennoch ein Dankeschön für die Bereitschaft, gemeinsam etwas getan zu haben. Und als nach dem bayerischen Duell um Platz fünf Don Bosco Bamberg, das mit Bastian Schäd das größte Kämpferherz.in seinen Reihen hatte, Neu-Ulm 2:1 besiegte, wurden großes und kleines Finale ausgespielt.

Die späteren Sieger aus Berlin und Nordrhein-Westfalen ließen ihren ostdeutschen Kontrahenten keine Chance. Hangelar schlug Weida um Platz drei gleich mal 5:0, TeBe mit dem besten Techniker Bedirhan Eroglu die Reinsdorfer aus der Nähe von Zwickau gar mit 7:0. Tränen gabs hier keine, aber beim Ermitteln des besten Schützen des Turniers. René Soboll von der Stadtverwaltung Gera, der mit Ralf Rauch, TFV-Ehrenmitglied Manfred Lindenberg und Uwe kaiser vom Druckhaus Gera alle Sieger und Platzierten ehrte, versprach, den unterlegenen Berliner im Stechen durch die Stadt Gera im Nachhinein noch zu trösten. Und ein Titel blieb dennoch in Gera. Nach 2020 ging auch diesmal der Titel für den besten Keeper an die Heimmannschaft, „Manuel“, wie er im MDR-Fernsehen hieß, Lenny Arbeiter, war bester Turniertorwart.

Jedes Team konnte zudem einen Spieler seiner Mannschaft für eine Ehrung vorschlagen, der sonst kaum einmal in den Genuss einer Auszeichnung kommt, was alle Trainer nutzten und sich freuten, dass zehn Einzelgeehrte ein Souvenir der OSTTHÜRINGER Zeitung in Empfang nehmen durften. Dass es den sechs- und siebenjährigen Fußballern zwischen den Spielen nicht zu lang wurde, hatte der Gastgeber eine Hüpfburg aufgebaut, sowie Jonglierwettbewerb, Zielschießen und Geschwindigkeitsmessen organisiert. Eine schöne Geste war, dass Geras EOberbürgermeister Ralf Rauch bei der 23. Auflage zugegen war und die Siegerehrung mit vornahm. Hatte er doch den BAMBINI-Cup seit der 3. Auflage im Jahr 2000 stetig und ermunternd begleitet. 

Der Dank des Veranstalters geht in besonderer Weise an die vier Schiedsrichter des Jena-Saale-Orla-Kreises, die unentgeltlich und ohne Fahrtkosten in über sechs Stunden die Spiele ausgezeichnet leiteten, wie immer beim BAMBINI-Cup: Franz Eschler, Tarik Dorsch, Konrad Schaarschmidt und Bruno Scharnowski. Der Dank des BC-Gesamt-Verantwortlichen geht an den VfL Gera mit seinen stets einsatzbereiten Helfern Arne Pieper, Peter Thiele, an Klaus-Peter Hutzsch, Volker Rahnefeld und Klaus Schwabe, an Mirko Böhme, an den JFC Gera und an die BSG Wismut mit Roy Beck an der Spitze. Ein Dank geht an die vielen Sponsoren, die trotz dreijähriger Abstinenz wieder mit Geld- und Sachleistungen prächtig unterstützten, stellvertretend sei hier das Druckhaus Gera mit Uwe Kaiser genannt. 

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